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TÜV zertifiziert, geprüfte Qualifikation als Sachverständiger für Feuchte- und Schimmelpilzbelastungen
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IBN-Zulassung

Elektromagnetische Wellen



Seit den Neunziger Jahren des 20. Jahrhunderts gibt es außer den vereinzelten Rundfunk- und Radarsendern immer mehr Sendeantennen.
Sie dienen dem Mobilfunk und stehen deswegen oft in unmittelbarer Nähe unserer Wohnungen.


Auf Schritt und Tritt kann man in Nürnberg und anderen Städten in Deutschland solche Häuser finden, die ihre gesamte Umgebung bestrahlen

Die Antennendichte wird immer höher, weil die Mobilfunknetze immer lückenloser geknüpft werden.
Jeder der vier Netzanbieter hat seine eigene Antenneninfrastruktur. Das bedeutet, dass das Land unter einem vierfachen Mobilfunknetz liegt!

Es kommen auch immer mehr zusätzliche Anwendungen zum bloßen Telefonieren hinzu, wie Datenverkehr und das Übertragen von Bildern, usw.
Deswegen werden immer neue Techniken entwickelt, wie beispielsweise UMTS, um diese Datenübertragungen reibungslos sicherzustellen.
Für diese Techniken müssen allerdings die Funknetze immer enger geknüpft werden - das heißt, man benötigt noch mehr Mobilfunkantennen.

Selbst wenn Handys nur im Standby betrieben werden, also für den vielbeschworenen Notfall, werden Mobilfunkantennen benötigt (eine Antenne pro 200 Handys im Standby).
In Ballungsgebieten kann man davon ausgehen, dass ungefähr alle 200 Meter eine Mobilfunkantenne steht.


Die Frequenzen beim Mobilfunk sind höher als beim normalen Funkverkehr und bei Rundfunksignalen, die im niedrigen Megahertzbereich liegen.
Die Frequenzen für Mobilfunk und drahtlosen Datenverkehr liegen momentan meist im Gigahertzbereich zwischen 900 und 3000 MHz und sind somit Mikrowellen (ein Mikrowellenherd erzeugt elektromagnetische Wellen von 2,45 GHz = 2450 MHz).

Die Signale werden nicht als kontinuierliche Wellen gesendet, sondern meist zusätzlich gepulst.

Das ist ein vergleichbar dem Unterschied zum Bohren mit einer Bohrmaschine im normalen Betrieb zum Bohren mit dem Schlagbohrwerk.
Das Signale des gepulsten Mobilfunks werden in kleine Datenpäckchen zerhackt und für jeden einzelnen Nutzer zeitlich versetzt gesendet.
Dadurch können auf schmalen Frequenzbereichen mehrere unterschiedliche Benutzer senden und empfangen.
Die zusammengehörenden Datenpäckchen können von der Mobilfunkantenne und von den Handys wieder zu einer kompletten Nachricht zusammengesetzt werden.
Mit dieser Technik lassen sich auf gleichen Frequenzen Nachrichten für mehrere unterschiedliche Benutzer verschicken.
Beim Mobilfunk können auf jeder einzelnen Frequenz bis zu acht verschiedene Nutzer gleichzeitig senden.
Damit kann sehr viel mehr Information als beim ungepulsten Betrieb gleichzeitig auf relativ schmalen Frequenzbändern übertragen werden. Bei UMTS werden die Datenpäckchen nicht zeitversetzt gesendet, sondern kodiert und sind somit unverwechselbar.

Diese Technik wird benutzt bei Mobilfunkantennen und Handys, digitalem Fernsehen, modernem Polizeifunk TETRA, aber auch bei DECT-Telefonen (wo die Basisteile ja bis zu sieben mobile Teile versorgen könen) und WLAN-Anlagen im Inneren von Gebäuden. (WLAN = drahtlose Verbindung von Computern untereinander oder mit dem Internet)



Oft hat man zuhause ein DECT-Telefon, ohne es zu wissen, weil der Hörer mit einem Kabel versehen ist. Somit ist es ja eigentlich nicht schnurlos. Aber auch diese Geräte strahlen 24 Stunden am Tag rund um die Uhr!

Wir sind heutzutage nahezu immer und überall umgeben von einem Meer aus Mikrowellen!

Diese Wellen durchdringen fast alle Materialien und wirken fast überall auf uns ein!
Sogar wenn man selbst gar kein Handy, DECT-Telefon oder WLAN verwendet, ist man trotzdem betroffen durch die fast überall stehenden Mobilfunkmasten oder durch die Geräte, die von den Nachbarn benutzt werden.

Durch viele Studien ist inzwischen nachgewiesen, dass vor allem zwei Faktoren bei den elektromagnetischen Wellen schädlich sind für Organismen aller Art.
Vor allem schädlich wirken
  • die Pulsung der elektromagnetischen Wellen im Hochfrequenzbereich
  • die fast ununterbrochene Dauerstrahlung (gerade die Dauerstrahlung der DECT-Telefone).

Eine Pulsung von elektromagnetischen Wellen ist in der Natur praktisch nicht vorhanden, deswegen konnte sich im Laufe der Evolution bisher kein einziges Lebewesen dieser Welt darauf einstellen.

Durch die fast überall vorhandene Dauerbelastung mit hochfrequenter Strahlung gibt es für Menschen, Tiere und Pflanzen nahezu keinerlei Rückzugsräume mehr, in denen ein natürlicher, mikrowellenfreier Zustand herrscht.

Man geht davon aus, dass es zwei Wirkmechanismen der Mikrowellen auf Organismen gibt:
  • Die Energie der Strahlung selbst wirkt auf zellularer Ebene schädigend auf den Stoffwechsel der einzelnen Zellen.
    Sie kann so zu tatsächlichen Fehlfunktionen und dauerhaften Mutationen im Erbgut der Zellen führen.
    Hierbei gibt es offenbar ein sogenanntes Wirkfenster bei der Intensität der Strahlung.
    Das heißt: Innerhalb eines gewissen Intensitätsbereichs, der ziemlich niedrig liegt, ist die dauerhafte Schädigung der Zellen am stärksten gegeben.
  • Die Pulsung der Strahlung wirkt störend auf die Übermittlung von Nervenimpulsen im Körper selbst.
    Denn die Nervenimpulse werden kaskadenartig von Zelle zu Zelle über sogenannte Synapsen (Verbindungsstellen von zwei Nervenendigungen) weitergeleitet. In jeder beteiligten Zelle muss bei Erregung ein neues elektrisches Spannungsniveau aufgebaut werden. Die Nervensignale sind deswegen gleichsam selbst gepulst!
    Die Pulsung der Mikrowellen wirkt auf die Nerven deswegen wie ein Störsender, der die korrekte Weiterleitung der Nervenimpulse stört. Man kann sich das so vorstellen, wie wenn sich zwei Menschen in einer größeren Gruppe von anderen Menschen über eine größere Entfernung unterhalten möchten: Wenn alle andern auch reden, ist es für die zwei äußerst anstrengend, den jeweils andern zu verstehen und oft kommt es zu Fehlern in der Verständigung!

Die gepulsten Signale setzen also Körper und Geist unter Dauerstress und schwächen somit stetig und unaufhörlich das Immunsystem.
Die Strahlung schädigt den Körper zusätzlich, je nach Intensität, direkt auf zellularer Ebene.


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